Unsere

Leistungen



Individuelle Beratung



Arzneimitteltherapie ist Produktbeschaffung und Beratung – Nicht immer ist alles lieferbar, aber Frau Koch als Chefin des kaufmännischen Bereichs gibt nicht so schnell auf.

Kognitive Pharmazie ist der zweite Kern unserer Tätigkeit – wir hören Ihnen zu und gucken Ihnen dabei in die Augen. Auch vor speziellen Fragen schrecken wir nicht zurück.



Naturheilkundliche Pharmazie



Egal welches Thema einer von uns kann bestimmt dazu etwas sagen – und wenn nicht gleich, recherchieren wir.

Wenn wir gar nicht weiter wissen, fragen wir auch einmal Frau Heilpraktikerin Birgit Böhmig



Anfertigung



Individuelle Rezepturen sind ein wesentlicher Teil der pharmazeutischen Versorgung.

Egal ob Inhalate, Salben, Kapseln etc. wir geben unser Bestes. Bitte haben Sie Verständnis, dass gute Arbeit auch etwas Zeit benötigt.



Anmessen



Wir versorgen Sie mit Kompressionsstrümpfen auf Rezept oder für Selbstzahler und mit vielen anderen physikalisch wirkenden Medizinprodukten.



Ernährungsberatung
"Richtig-Essen-Apotheke"



Meine geschätzte Vorgängerin Frau Apothekerin und Heilpraktikerin Anke Grabow bietet in ihrer eigenen Praxis für Anthroposophische Medizin und Biografische Begleitung hier im Haus auch Ernährungsberatung an. www.ankegrabow

Natürlich verfügen wir in der Apotheke auch über Kompetenzen bei Fragen der Ernährung.


Import



Manchmal ist es notwendig, Arzneimittel aus dem Ausland zu beschaffen.

Selbstverständlich haben wir auch damit Erfahrung. Bitte kalkulieren Sie genügend Zeit ein – und ohne ärztliche Verordnung können wir keine Arzneimittel importieren.


Kosmetikstudio



Wir arbeiten mit der Kosmetikerin im Haus, Frau Hußmann, eng zusammen. Zu ihrer Arbeitserleichterung führen wir den Terminkalender von Frau Hußmann Tel. 2827871



Blutdruckmessen



Diagnose und Therapie jenseits der Selbstmedikation ist Aufgabe des Arztes.

Aber selbstverständlich messen wir Ihren Blutdruck und bestimmen, wenn nötig, auch den Blutzucker.



Reisepharmazie



In der Friedrichstrasse um „die Ecke rum“ praktiziert das Zentrum für Reisemedizin

Unser Sortiment ist darauf eingerichtet. Egal ob Malariaphrophylaxe, Impfstoffe wie Hepatitis, Tollwut und weitere, Mückenspray etc.


Botendienst



Egal ob Sie krank im Bett liegen oder nicht vom Schreibtisch wegkommen oder die Kinder oder Angehörige volle Aufmerksamkeit brauchen: Wir bringen Ihnen benötigte Arzneimittel nach Hause oder an den Arbeitsplatz. Natürlich verschicken wir auch ggf. mit der Post. Die Galenus Apotheke verfügt über eine Versandhandelserlaubnis.
Tel. +4930 2827871
Fax +4930 2825537
info@galenus-berlin.de
oder Rezeptdirekt.


Stoffwechsel­erkrankungen



Seit Jahrzehnten betreuen wir in der Apotheke PKU Patientinnen und Patienten. Dazu gehört auch, dass wir spezielle diätische Lebensmittel führen.

Wenn Sie mehr Informationen erfahren möchten,
schicken Sie uns eine Anfrage an info@galenus-berlin.de oder
rufen Sie uns an unter +49 (0)30 / 28 27 871

Sie möchten etwas bestellen?

Unser

Team

...der Galenus Apotheke berät Sie gerne.

Ihre

Bestellungen

...nehmen wir gerne persönlich oder schriftlich entgegen.


    In dem nachfolgenden Textfeld können Sie Ihre Bestellung eingeben. Bitte vergessen Sie nicht die genaue Arznei­mittel­bezeichnung und die Packungs­größe. Bei rezept­pflichtigen Arzeimitteln kann eine Belieferung erst nach postalischer Zusendung oder persönl. Übergabe des Rezeptes erfolgen! (Anschrift s. Impressum)

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    Galenus Apotheke

    Geschichte

    Die Galenus Apotheke wurde 1888 als Kaiser Friedrich Apotheke gegründet. Damals hieß die Reinhardtstraße noch Karlstrasse – Max Reinhardt war schon geboren.  Die Grundlage für die Ehrung 1946 mit einem Straßennamen legte Max Reinhardt durch seine vielen Theaterprojekte hier im Kiez. Zur gleichen Zeit wirkte   Ernst Silten in der damaligen Karlstrasse. Er hatte die Apotheke 1899 gekauft. Neben seiner pharmazeutischen Arbeit in der Apotheke forschte er über die Inhalationstherapie und entwickelte Inhalatoren. Er war so erfolgreich, dass er eine eigene Fabrik und ein Inhalationszentrum aufbaute. Für die vielen Künstler mit gestresster Stimme in der aufstrebenden Wilhelmstadt willkommen.

    Ernst Silten musste seine Apotheke 1936 verkaufen, blieb aber in Deutschland und führte noch seine Fabrik weiter. Er war Deutscher und konnte nicht glauben, dass es zum Äußersten kommen würde. Schließlich wurde auch seine Fabrik arisiert. Als er 1943 aus seinem Dachversteckt abgeholt werden sollte fanden die Schergen nur noch seinen toten Körper – wahrscheinlich ist unser damals 77jähriger Kollege seiner Verschleppung durch eine Überdosis Veronal zuvorgekommen. 

    Die Käufer Familie Böwing hatten ihre Apotheke in Sachsen-Anhalt verkauft und die Kaiser Friedrich Apotheke 1936 von Ernst Silten gekauft. Frau Böwing studierte noch im Krieg Pharmazie. Kollege Böwing verstarb kurz nach Kriegsende und seine Frau übernahm die völlig zerstörte Apotheke. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau stand erst 1949 im Grundgesetz und Kollegin Böwing hatte es am Anfang nicht einfach. Da die Apotheke 1936 zwangsweise verkauft werden musste, wurde die Apotheke von dem Treuhänder für jüdisches und polnisches Vermögen der alliierten Militärregierung übernommen. Frau Böwing pachtete nun ihre Apotheke bis diese ihr 1952 wegen Vernachlässigung und Verdachts auf Republikflucht entzogen wurde. 1951 wurde die Apotheke in Galenus Apotheke umbenannt, der „reaktionäre“ Name Kaiser Friedrich war nicht mehr politisch korrekt. Ende 1954 erfolgte die Verstaatlichung der Apotheke indem sie nun vom Rat des Stadtbezirkes Mitte verwaltet wurde. 1957 übernahm Kollegin Gorsolke für 23 Jahre die Leitung der Apotheke. Kollegin Bornschein wurde 1980 mit der Leitung der Apotheke betraut. Nach der Wiedervereinigung konnte sie die Apotheke im Rahmen der Privatisierung von der Treuhandanstalt kaufen. 2004 übernahm dann meine geschätzte Vorgängerin Kollegin Grabow die Apotheke. Sie hat das Spektrum der Apotheke um einen naturheilkundlichen Ansatz erweitert. Nicht nur Bauspekulanten  - die Apotheke musste 2005 in die heutigen Räume umziehen - sondern auch die gesundheitspolitischen Umbrüche hinterließen tiefe Spuren in den Bilanzen der Galenus Apotheke. Schließlich entschied sich Kollegin Grabow 2018 an mich zu verkaufen, auch um sich wieder intensiver der Tätigkeit als Heilpraktikerin zu widmen.

    Kollegin Grabow verdanken wir auch die ausführliche Chronik der Apotheke, die ich versucht habe kurz zusammenzufassen. Einige Exemplare der ganzen Chronik sind noch käuflich zu erwerben.

     

    Die Galenus Apotheke wurde 1888 als Kaiser Friedrich Apotheke gegründet. Damals hieß die Reinhardtstraße noch Karlstrasse – Max Reinhardt war schon geboren.  Die Grundlage für die Ehrung 1946 mit einem Straßennamen legte Max Reinhardt durch seine vielen Theaterprojekte hier im Kiez. Zur gleichen Zeit wirkte   Ernst Silten in der damaligen Karlstrasse. Er hatte die Apotheke 1899 gekauft. Neben seiner pharmazeutischen Arbeit in der Apotheke forschte er über die Inhalationstherapie und entwickelte Inhalatoren. Er war so erfolgreich, dass er eine eigene Fabrik und ein Inhalationszentrum aufbaute. Für die vielen Künstler mit gestresster Stimme in der aufstrebenden Wilhelmstadt willkommen.

    Ernst Silten musste seine Apotheke 1936 verkaufen, blieb aber in Deutschland und führte noch seine Fabrik weiter. Er war Deutscher und konnte nicht glauben, dass es zum Äußersten kommen würde. Schließlich wurde auch seine Fabrik arisiert. Als er 1943 aus seinem Dachversteckt abgeholt werden sollte fanden die Schergen nur noch seinen toten Körper – wahrscheinlich ist unser damals 77jähriger Kollege seiner Verschleppung durch eine Überdosis Veronal zuvorgekommen. 

    Die Käufer Familie Böwing hatten ihre Apotheke in Sachsen-Anhalt verkauft und die Kaiser Friedrich Apotheke 1936 von Ernst Silten gekauft. Frau Böwing studierte noch im Krieg Pharmazie. Kollege Böwing verstarb kurz nach Kriegsende und seine Frau übernahm die völlig zerstörte Apotheke. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau stand erst 1949 im Grundgesetz und Kollegin Böwing hatte es am Anfang nicht einfach. Da die Apotheke 1936 zwangsweise verkauft werden musste, wurde die Apotheke von dem Treuhänder für jüdisches und polnisches Vermögen der alliierten Militärregierung übernommen. Frau Böwing pachtete nun ihre Apotheke bis diese ihr 1952 wegen Vernachlässigung und Verdachts auf Republikflucht entzogen wurde. 1951 wurde die Apotheke in Galenus Apotheke umbenannt, der „reaktionäre“ Name Kaiser Friedrich war nicht mehr politisch korrekt. Ende 1954 erfolgte die Verstaatlichung der Apotheke indem sie nun vom Rat des Stadtbezirkes Mitte verwaltet wurde. 1957 übernahm Kollegin Gorsolke für 23 Jahre die Leitung der Apotheke. Kollegin Bornschein wurde 1980 mit der Leitung der Apotheke betraut. Nach der Wiedervereinigung konnte sie die Apotheke im Rahmen der Privatisierung von der Treuhandanstalt kaufen. 2004 übernahm dann meine geschätzte Vorgängerin Kollegin Grabow die Apotheke. Sie hat das Spektrum der Apotheke um einen naturheilkundlichen Ansatz erweitert. Nicht nur Bauspekulanten  - die Apotheke musste 2005 in die heutigen Räume umziehen - sondern auch die gesundheitspolitischen Umbrüche hinterließen tiefe Spuren in den Bilanzen der Galenus Apotheke. Schließlich entschied sich Kollegin Grabow 2018 an mich zu verkaufen, auch um sich wieder intensiver der Tätigkeit als Heilpraktikerin zu widmen.

    Kollegin Grabow verdanken wir auch die ausführliche Chronik der Apotheke, die ich versucht habe kurz zusammenzufassen. Einige Exemplare der ganzen Chronik sind noch käuflich zu erwerben.

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